Mit Bestürzen hatte der Kinderschutzbund Bad Bramstedt Anfang April diesen Jahres zur Kenntnis genommen, dass der Schleswig-Holsteinische Schwimmverband davon ausgeht, dass 1,5 Jahrgänge in Schleswig-Holstein durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie keine Möglichkeit hatten, das Schwimmen zu erlernen. Dies entspricht einer Zahl von etwa 30.000 Kindern und Jugendlichen. Auch schon vor der Pandemie waren die Bedingungen nicht optimal, da es u.a. durch die vermehrte Schließung von Schwimmstätten immer schwieriger wurde, jedem Kind Schwimmunterricht zu ermöglichen. 

Der Kinderschutzbund Bad Bramstedt hatte bereits auf seiner letzten Jahreshauptversammlung 2020 beschlossen, sich intensiv diesem Thema anzunehmen. Die Stadt Bad Bramstedt hat das große Glück, ein eigenes Freibad betreiben zu können, in welchem auch regelmäßig Schwimmkurse für Kinder und Jugendliche angeboten werden. Hier haben nun Gespräche zu einem ganz tollen Ergebnis geführt: 

Dieses Jahr wird es in der Roland-Oase Bad Bramstedt gemeinsam mit dem Kinderschutzbund eine Schwimm-Offensive 2021 geben! 


Es werden verstärkt Kurse angeboten werden, sowohl vormittags, nachmittags und abends als auch vor, während und nach den Ferien. Die Kosten für die Kurse tragen normalerweise die Eltern. Der Kinderschutzbund ist der Meinung, dass hier bei der Verwirklichung des Kinderrechts auf (Schwimmaus-)Bildung keine Unterschiede gemacht werden dürfen. Jedes Kind hat das Recht, Schwimmen zu lernen, unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern. Daher wird der Eigenanteil dieses Jahr für alle Kinder und Jugendlichen einheitlich nur 20 € betragen. Der Rest wird ganz unbürokratisch vom Kinderschutzbund bezuschusst. Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche inklusive dem Geburtsjahr 2015 und älter, die das Abzeichen „Seepferdchen“ und / oder „Bronze“ erwerben möchten. 

Die Anmeldung erfolgt über die Roland-Oase, Telefon: 04192 - 1608 
oder Frau Steffi Kalusok-Muschiol, Telefon: 0162 - 9498250 


Hier erhalten Sie auch weitere Auskünfte über die Zeiten und Modalitäten der angebotenen Schwimmkurse.

Die Teilnahme der Kinder und Jugendlichen an Kursen, bei denen die Bezuschussung durch den Kinderschutzbund erfolgt, ist verpflichtend!

Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende unter dem Stichwort „Schwimm-Offensive 2021“ an unser Konto.


Am 30. April ist der "Tag der gewaltfreien Erziehung"

 
Seit 2000 heißt es im Paragraph 1631 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches: „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ Diese Norm gilt für Eltern und alle Personen, die das Kind pflegen, erziehen und beaufsichtigen.

Dennoch erleben auch heute noch viel zu viele Kinder und Jugendliche körperliche, seelische und sexualisierte Gewalt in der Familie, in Einrichtungen und in ihrem sozialen Umfeld. Insbesondere durch die Pandemie hat sich diese Problematik weiter verschärft und auch die mediale Gewalt in Form von Cybermobbing ist kontinuierlich im Anstieg. Es gilt daher, Gewalt in all ihren Formen wahrzunehmen und den damit verbundenen Ausgrenzungen entschlossen entgegen zu treten.

Der Deutsche Kinderschutzbund ruft seit 2004 jeweils am 30. April auf zum „Internationalen Tag der gewaltfreien Erziehung“. Der Tag soll die Rechte der Kinder und Jugendlichen in das öffentliche Bewusstsein von Politik, Medien, Einrichtungen und Familien rücken, um damit für dieses Thema zu sensibilisieren und den Betroffenen zu zeigen: „Wir haben euch nicht vergessen und sind gemeinsam für euch da!“

Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche sind unter anderem:

- das Kinder- und Jugendtelefon (116 111) 
- das Kinderschutz-Zentrum Bad Segeberg (04551-88 88 8 und 0160-94 93 31 76) 
- das Familienbüro Bad Bramstedt (04192-20 12 887)

Kinderrechte ins Grundgesetz - aber richtig! 

Kinderschutzbund Bad Bramstedt appelliert 

mit dem "Aktionsbündnis Kinderrechte" und über 100 anderen Organisationen 

an den zuständigen Wahlkreisabgeordneten im Bundestag 

- in Bad Bramstedt: Mark Helfrich -

für einen angemessenen Gesetzestext

An: mark.helfrich@bundestag.de

Sehr geehrter Herr Helfrich,
 

wir begrüßen, dass die Bundesregierung nach jahrelangem Ringen endlich einen Gesetzesentwurf zur Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz vorgelegt hat. Fast 30 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) in Deutschland und mehr als ein Jahr nach Veröffentlichung des Formulierungsentwurfes durch Bundesjustizministerin Lambrecht ist es höchste Zeit dafür. Denn bis heute werden bei Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Rechtsprechung die Belange und Rechte von Kindern und Jugendlichen nicht ausreichend berücksichtigt. Das hat zuletzt die Covid-19-Pandemie uns allen sehr deutlich gezeigt. 

Allerdings ist die gefundene Formulierung unzureichend, da sie keine Stärkung der Kinderrechte bedeutet – sie birgt sogar die Gefahr eines Rückschritts. Daher positionieren wir uns gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Kinderrechte und über 100 anderen Organisationen entschieden dagegen! 

Wir fordern daher die Bundestagsfraktionen auf, sich auf ein Gesetz zu einigen, das den Ansprüchen der UN-Kinderrechtskonvention gerecht wird. 

Eine Grundgesetzänderung darf in keinem Fall hinter die UN-Kinderrechtskonvention, die Europäische Grundrechtecharta und die geltende Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes zurückfallen. 


1. Berücksichtigung des Kindeswohls 

Die Verankerung des Kindeswohlvorrangs im Sinne des Art. 3 Abs. 1 KRK ist elementar! Das Adjektiv „angemessen“ ist jedoch eine leere Formel, die nichts über die besondere Bedeutung der Kinderrechte aussagt und verfassungsrechtlich überflüssig ist: Verfassungsgüter sind bei einem Konfliktfall ohnehin angemessen gegeneinander abzuwägen. Die Formulierung bleibt damit hinter der Rechtsprechung des BVerfG zurück. Es ist also entscheidend, die vorrangige bzw. besondere Berücksichtigung der Kindesinteressen durch ein zutreffenderes Adjektiv auszudrücken (z.B. „wesentlich“ wie in der Hessischen Verfassung). 

2. Recht auf Beteiligung 

Das Recht des Kindes auf Beteiligung, insbesondere die Berücksichtigung seiner Meinung entsprechend Alter und Reifegrad, muss sich in der Formulierung wiederfinden! Die Formulierung des „rechtlichen Gehörs“ wird allenfalls dem zweiten Absatz des Art. 12 KRK gerecht, der das Gehör des Kindes (nur) in Gerichts- und Verwaltungsverfahren betrifft. Art. 12 Abs. 1 KRK geht jedoch über das rechtliche Gehör nach Art. 103 Abs. 1 GG hinaus und meint eine umfassende Beteiligung eines Kindes oder einer Gruppe von Kindern „in allen Angelegenheiten, die es [bzw. sie] betreffen“, sowie die Berücksichtigung der Meinung des Kindes für die zu treffende Entscheidung. 

3. Grundprinzipien der UN-Kinderrechtskonvention/kindgerechte Lebensbedingungen 

Die folgenden Elemente sind in das Grundgesetz aufzunehmen: Der Kindeswohlvorrang (Art. 3 KRK), das Entwicklungsrecht bzw. das Recht auf kindgerechte Lebensbedingungen (Art. 6 KRK) sowie das Recht auf Beteiligung (Art. 12 KRK). Der Dreiklang aus Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechten ist in der Formulierung ebenso zu berücksichtigen, wie die Verpflichtung des Staates, für kindgerechte Lebensbedingungen Sorge zu tragen. Die Grundgesetzänderung sollte nicht nur die Rechtsposition von Kindern in Deutschland stärken, sondern auch zu einer echten Verbesserung ihrer Lebenssituation beitragen. 


Wir fordern Sie auf, die aktuelle Diskussion um die Aufnahme der Kinderrechte in dem beschriebenen Sinn voranzutreiben und noch in dieser Legislaturperiode zu einem Abschluss zu bringen. Die im beigefügten Appell aufgeführten Punkte geben Ihnen Hinweise und Argumente, wie dies nicht nur symbolhaft, sondern zielführend für Kinder in Deutschland geleistet werden kann. Es gilt: Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig! 

Wir verbleiben mit den besten Wünschen für Sie, Ihre Arbeit und Ihre Gesundheit, 

Ihr Kinderschutzbund OV Bad Bramstedt e.V.

Kinderschutzbund Bad Bramstedt verteilt kostenlose medizinische Kinder-Masken an die Tafel und an die Schulen 

 
März 2021
Bad Bramstedt. Seit einigen Wochen haben die Schulen in Schleswig-Holstein wieder teilweise geöffnet. Es gilt nach wie vor Maskenpflicht im Unterricht, jedoch ist es nicht mehr erlaubt, die waschbaren und somit kostengünstigeren Stoffmasken für Kinder und Jugendliche zu verwenden. Stattdessen wurde vorgeschrieben, dass Schüler*innen medizinische OP-Masken oder FFP2-Masken tragen sollen. Offiziell ein Wegwerfprodukt, das mehrmals am Vormittag gewechselt werden muss und in Kindergrößen teurer ist als für Erwachsene. 


Dies stellt für einkommensschwache Familien eine weitere zusätzliche finanzielle Belastung während der Corona-Pandemie dar. Der Kinderschutzbund setzt sich deutschlandweit dafür ein, dass sich soziale Ungleichheiten nicht verschärfen, jedoch stößt man damit bei der Politik leider allzu oft auf taube Ohren. Bildung sollte für alle Kinder und Jugendlichen kostenlos sein, doch insbesondere Schüler*innen aus finanzschwachen Familien waren bislang die großen Verlierer während der Pandemie. Wenn die Regierung nun vorschreibt, dass an den Schulen medizinische Masken getragen werden müssen, muss es auch Aufgabe der Regierung sein, geeignete Masken für diesen Zeitraum kostenfrei für alle Schüler*innen zur Verfügung zu stellen. Für Lehrer*innen und Schulpersonal ist man dieser Verpflichtung offenbar nachgekommen, für die Schüler*innen unverständlicherweise bislang nicht. 


Der Kinderschutzbund Bad Bramstedt hatte bereits zum Jahresbeginn kostenlose Masken in Kindergrößen an die Tafel gespendet. Die Nachfrage war nach der Schulöffnung so groß, dass diese Aktion fortgesetzt und ausgedehnt wurde. Auch die weiterführenden Schulen sowie die Offene Ganztagsschule an den Grundschulen haben ein Kontingent an geeigneten medizinischen Masken erhalten, um sie unentgeltlich an betroffene Kinder und Jugendliche weitergeben zu können, bislang insgesamt über 2500 Stück. 


„Wir freuen uns sehr, dass wir hier helfen können“, so der Vorstand des Kinderschutzbundes. „Trotz der hohen Stückzahl ist diese Spende jedoch leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wir sind von der Landesregierung sehr enttäuscht und erwarten, dass hier politisch nachgebessert wird. Die generelle Verantwortung für ein gerechtes Bildungssystem, und zwar unabhängig von der Einkommenssituation der Eltern, liegt für Schleswig-Holstein nach wie vor in Kiel und nicht bei den gemeinnützigen Organisationen vor Ort.“ 



Mittagessen muss sein - auch in Krisenzeiten!

Februar 2021
Der Landesverband des Kinderschutzbundes in Schleswig-Holstein mit Sitz in Kiel hatte zu Beginn des Monats mobil gemacht gegen die Folgen der Corona-Krise. Durch den langen Lockdown ist für viele Kinder das kostenlose Mittagessen in Kitas und Schulen weggefallen, welches normalerweise über das Bildungs- und Teilhabepaket finanziert wird. Einen offiziellen Ausgleich gab und gibt es nicht. Somit sind einkommensschwache Familien auf sich allein gestellt, um hier zusätzliche Ausgaben für Lebensmittel aufzubringen. 


Um diese Kosten ein wenig zu kompensieren und vor allem, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen und ein Alarmzeichen zu setzen, hat der Landesverband zu einer einmaligen Aktion aufgerufen, an der sich auch der Ortsverband Bad Bramstedt beteiligt. „Wir haben aus Kiel Koch-Kits mit Lebensmittel-Gutscheinen und Rezepten aus dem Projekt 'Kinderküche auf Tour' erhalten, um sie an betroffene Familien weiter zu leiten“, so der Vorstand des Bad Bramstedter Kinderschutzbundes. „Unterstützt werden wir dabei bislang von unseren örtlichen Kindertagesstätten, dem Offenen Ganztag und den 'Frühen Hilfen' der Diakonie. Nachdem bereits sehr früh das erste Kontingent vergriffen war, hat sich außerdem der ortsansässige Verein 'Tischlein deck dich' sofort bei uns gemeldet und sich bereit erklärt, weitere Kits für benachteiligte Familien zu finanzieren. Über diesen großen gemeinsamen Bad Bramstedter Zusammenhalt in Krisenzeiten zum Wohle von Familien mit Kindern freuen wir uns wirklich sehr!“


Auch wenn nun die Schulen und Kitas wieder öffnen, werden aus Pandemie-Gründen vielleicht nicht in allen Einrichtungen kostenlose warme Mahlzeiten angeboten werden können. Der Kinderschutzbund Bad Bramstedt möchte hier auch weiterhin ein Ansprechpartner bleiben und wird im Rahmen seiner Möglichkeiten helfen, so lange es die Situation erfordert. Dem Appell des Landesverbandes, dass die Politik einer weiteren Verschärfung von sozialen Ungerechtigkeiten während der Pandemie dringend entgegenwirken muss, insbesondere wenn es um Kinder und Jugendliche geht, schließt sich der Ortsverband Bad Bramstedt uneingeschränkt an.


Kostenlose Masken für Kinder und Jugendliche


Januar 2021. 
Auch in Schleswig-Holstein gilt die "medizinische" Maskenpflicht für Kinder ab 6 Jahre. In Familien, die sich dieses verhältnismäßig teure Wegwerfprodukt nicht leisten können, würden Kinder und Jugendliche über die Nachteile des Lockdowns hinaus noch weitere Einschränkungen erfahren müssen. Dem möchte der Kinderschutzbund Bad Bramstedt entgegen wirken und stellt der Tafel kostenlose Masken -speziell hergestellt in Größen für Kinder und Jugendliche- zur Verfügung.

Auch andere Einrichtungen, die in diesem Sinne für sich einen Bedarf sehen, können sich gerne bei uns melden.


Laptops für Schülerinnen und Schüler zum Ausleihen – Gudruns Kinder-Stiftung unterstützt den Kinderschutzbund

13. Dezember 2020

Bad Bramstedt. Der nächste Lockdown steht bevor und Kinder müssen wieder ins Homeschooling nach Hause entlassen werden. Doch nicht alle Familien können sich für ihre Kinder die entsprechende Computerausrüstung leisten, so dass die Kinder erfolgreich am Unterricht über das Internet teilnehmen können. „Kein Kind soll zurückbleiben“ ist Ziel der Bad Bramstedter Bildungslandschaft.

Daher haben sich Gudruns Kinder-Stiftung und der Kinderschutzbund Bad Bramstedt zusammengetan. Die Stiftung stellt dem Kinderschutzbund die Mittel zur Verfügung, um gebrauchte Laptops anzuschaffen, die dann unkompliziert an Schüler bzw. deren Eltern ausgeliehen werden können.
Karin Steffen, Vorsitzende des Kinderschutzbundes: „Schon beim Frühjahrs-Lockdown hatten wir entsprechende Anfragen, die wir nicht in Gänze bedienen konnten. Wir sind daher sehr dankbar, dass die Stiftung uns jetzt unter die Arme greift.“
Jan-Uwe Schadendorf, Vorsitzender der Stiftung: „Das ist ein toller und richtiger Gedanke und wir freuen uns, hier helfen zu können. Es ist wunderbar, dass der Kinderschutzbund das organisieren will. Leider reichen unsere Mittel nur für eine kleine Anzahl von Laptops aus, insofern würden wir uns sehr freuen, wenn Spender uns oder den Kinderschutzbund in dieser Sache weiterhin finanziell unterstützen würden.“

Angeschafft werden Gebrauchtgeräte mit WLAN-Schnittstelle und möglichst mit integrierter Tastatur, damit daran auch vernünftig gearbeitet werden kann. „Die Laptops sind nicht fürs Gaming geeignet, sondern es handelt sich um Nutzgeräte für den Schulalltag, auch über die Zeiten der Pandemie hinaus. Die ersten Exemplare erwarten wir in wenigen Tagen“, so Karin Steffen. „Wir werden diesbezüglich zu unseren Schulen Kontakt aufnehmen, damit Familien, die sich dort melden, an uns verwiesen werden können. Wer den Weg über die Schule scheut, kann sich aber auch gerne direkt an uns wenden.“

Weihnachten unter dem Wunschbaum 2020

Trotz der Abstandsregeln lässt dieses Gemeinschaftsprojekt uns alle während der Pandemie im Herzen noch näher zusammen rücken.

Erweiterung Jugendzentrum:

Offener Brief an die Lokalpolitik


Die Erweiterung des Jugendzentrums um ein Jugendcafe war bereits beschlossene Sache. Aufgrund von Kostensteigerungen steht diese längst überfällige Maßnahme nun aber auf der Kippe. 

Weltkindertag 2020

In diesem Jahr hat sich der Kinderschutzbund Bad Bramstedt einer deutschlandweit von Unicef ins Leben gerufenen Aktion angeschlossen, die auch von den Familienzentren des Kreises Segeberg unterstützt wird. Unter dem Motto „Kinder erobern die Straßen“ sollen Kinder und Jugendliche am Weltkindertag 2020 auf sich aufmerksam machen, indem sie mit Straßenmalkreide den öffentlichen Raum für sich in Anspruch nehmen. Ihre Wünsche und Ideen sollen am Sonntag, den 20. September für jeden sichtbar gemacht und somit ein starkes Zeichen gesetzt werden. Insbesondere Kinder litten und leiden unter den Folgen von Corona und gehören nach wie vor verstärkt in den Fokus der Gesellschaft. Auch Eltern sind eingeladen, mitzumachen und die Bilder unter dem Hashtag #wiestarkwäredasdenn zu posten.


Der Kinderschutzbund Bad Bramstedt hat auf dem Wochenmarkt am Samstag vor dem Weltkindertag kräftig dafür geworben, sich zahlreich zu beteiligen und kostenlos Straßenmalkreide an Kinder verteilt. Speziell zum Thema „Kinderrechte“, die unverständlicherweise immer noch nicht ins deutsche Grundgesetz aufgenommen wurden, gab es für die Größeren noch zusätzliches Informationsmaterial.


Ein weiteres Projekt, auf das der Kinderschutzbund Bad Bramstedt zum Weltkindertag aufmerksam gemacht hat und welches er auch zukünftig unterstützen wird, ist die Kampagne des Landes Schleswig-Holstein „Kinder brauchen unsere Aufmerksamkeit“. Hier geht es darum, Eltern dafür zu sensibilisieren, welche Nachteile die übermäßige Nutzung von Kommunikationsmedien (meist Smartphones) in Gegenwart ihrer Kinder hat.


Instrumental-Kids

Wir freuen uns, dass wir mit Beginn dieses Schuljahres ein ganz besonderes Projekt der Grundschule am Bahnhof unterstützen dürfen. Die zertifizierte "Musikalische Grundschule" bietet ihren Schülern zusammen mit der Kreis-Musikschule eine instrumentale Grundausbildung an ("Instrumental Kids"). Die Kosten für diese Ausbildung übernehmen in der Regel die Eltern. Musik hat viele positive Effekte auf die Entwicklung eines Kindes, insbesondere auf Basiskompetenzen wie Konzentration, Kreativität, Merkfähigkeit und vieles mehr. Wir möchten keine musikalisch begeisterte Schülerin oder Schüler aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten von diesem Angebot ausgeschlossen wissen und werden in diesen Fällen im Rahmen einer Kostenübernahme unseren Beitrag zur fairen Teilhabe leisten.

Schulranzenförderung

Auch in diesem Jahr ist es uns zusammen mit unseren Partnern gelungen, zum Schulstart 2020/21 kein Kind zurück zu lassen. 

Homeschooling

Corona hat viele Familien auch materiell vor große Herausforderungen gestellt und wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Gudruns-Kinderstiftung einer Familie mit mehreren schulpflichtigen Kindern zu einem zweiten Notebook für das Homeschooling verhelfen konnten. Chancengleichheit sollte keine Frage des elterlichen Geldbeutels sein, jedes Kind und jeder Jugendliche hat ein Recht auf eine angemessene (Aus-)Bildung.

Weihnachten unter dem Wunschbaum

2019 jährte sich zum fünften Mal die Aktion „Weihnachten unter dem Wunschbaum“, ein Gemeinschaftsprojekt, das auch der Kinderschutzbund Bad Bramstedt regelmäßig tatkräftig unterstützt. Aus vielen Wunschzetteln am Weihnachtsbaum bei famila wurden viele erfüllte Wünsche und wir freuen uns sehr, zusammen mit den anderen Organisatoren so viele Kinderaugen zum Leuchten gebracht zu haben.


Süßes zur Weihnachtszeit

In bewährter Tradition hat der Kinderschutzbund in der Adventszeit 2019 Süßigkeitenspenden für die Tafel eingeworben. Dank der Unterstützung vieler Eltern der Grundschule am Bahnhof und der Schule am Storchennest waren in diesem Jahr hoffentlich die Adventsteller aller Kinder und Jugendlichen reichlich gefüllt.

Weltkindertag 2019

Zum Weltkindertag 2019 haben wir uns an der bundesweiten Aktion "Wenn ich Bürgermeister*in wäre, würde ich..." beteiligt und den Bad Bramstedter Grundschülern die Möglichkeit der politischen Partizipation gegeben.

Karin, Hans-Werner und Ingrid bei der Präsentation in der Maienbeeckschule

Hans-Werner, Helga und Ingrid bei der Auswertung der Karten

Wir werden uns dafür einsetzen, dass zumindest ein Teil der Wünsche in Erfüllung geht