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Anlässlich des Safer Internet Day am 06. Februar 2024 macht der Kinderschutzbund Bad Bramstedt auf die Gefahren von Cybergrooming aufmerksam. Gemeinsam mit dem Internet-ABC hat der Kinderschutzbund Bundesverband umfangreiches Material zur Aufklärung von Kindern, Jugendlichen, Fachkräften und Eltern entwickelt

„Cybergrooming ist eine Form von sexualisierter Gewalt im Netz, die aber leider viel zu wenigen Menschen bekannt ist.“, sagt Joachim Türk, Vizepräsident des Kinderschutzbunds. „Dabei passiert es täglich vielfach in deutschen Kinderzimmern: erwachsene Männer geben sich in Online-Games oder auf Social-Media-Plattformen als Gleichaltrige aus. Sie bahnen Kontakte zu Kindern an, bauen eine Beziehung auf und lassen sich schließlich explizite Fotos schicken, mit denen sie anschließend die Betroffenen unter Druck setzen. Nicht selten werden auch Treffen vereinbart, an denen es dann zu sexualisierter Gewalt kommt“, so Türk weiter.
In einem Infoflyer für Eltern in zehn verschiedenen Sprachen und in Erklärvideos informiert der Verband und gibt Hinweise, wie sich Betroffene verhalten sollen.
Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Teilhabe im Netz. Genauso haben sie das Recht auf Schutz im digitalen Raum. Gefahren und Risiken wie sexualisierte Gewalt im Netz nehmen leider zu. Zum Safer Internet Day wollen wir als Kinderschutzbund über eine dieser Gefahren aufklären.

Weitere Materialien --> HIER

Willkommen beim Kinderschutzbund Bad Bramstedt

OV Bad Bramstedt

Wir widmen uns auf Bad Bramstedt zugeschnittener und bedarfsgerechter Projektarbeit. Schau doch vorbei unter --> "Was wir tun"

Landesverband SH

60 Jahre Kinderschutzbund in Schleswig-Holstein
--> eine Reise durch die Zeit

Bundesverband

Der Fokus des Bundesverbandes liegt 2023 auf dem Thema
--> "Psychische Gewalt gegen Kinder"

Pressemitteilungen:

Vielen Dank für eure Spenden an die Tafel

Der Kinderschutzbund Bad Bramstedt wünscht Frohe Feiertage

Das Jahr neigt sich dem Ende und heute wird Heilig Abend gefeiert. Wir wünschen ruhige und besinnliche Tage und bedanken uns nochmal bei allen Grundschul-Eltern, die sich an unserer jährlichen Aktion "Süßes für die Tafel" beteiligt haben. So konnte zumindest in Bad Bramstedt vielen Kindern eine zusätzliche Freude gemacht werden. 
Für das neue Jahr hoffen wir, dass weltweit die verantwortlichen Erwachsenen ihre Konflikte abbauen, damit auch die Millionen Kinder aus Krisengebieten wieder eine Perspektive haben und in Frieden leben können.

Jedes Kind braucht eine Zukunft 

 Helfen mit 'Home for Christmas'

In den letzten Jahren ist der Druck auf benachteiligte Kinder und ihre Familien nochmal deutlich gestiegen. Wirtschaftliche Not und zum Teil erhebliche Bildungsdefizite – eigentlich fehlt es an allen Ecken und Enden. Die Initiative ‘EinfachHelfen.SH‘, zu der sich nach Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine der Kinderschutzbund Landesverband SH, die Sparkassen, der Paritätische Wohlfahrtsverband und die IB.SH zusammengeschlossen haben, um Spenden zu generieren, sammelt in diesem Jahr mit musikalischer Unterstützung für Kinder und Jugendliche in Schleswig-Holstein, die von den großen Herausforderungen der letzten Jahre besonders betroffen sind. Ab dem 1. Dezember wird es 23 ‘Home for Christmas‘-Weihnachtskonzerte quer durch Schleswig-Holstein geben. Der Kinderschutzbund wird die Konzerte begleiten. Irene Johns, Vorsitzende des Kinderschutzbund Landesverbandes Schleswig-Holstein: „Die Spenden werden vollumfänglich Kindern und ihren Familien zugutekommen. Wir stärken Kinder und Familien – auch mit Angeboten, die durch diese Spenden erst ermöglicht werden. Allen die mitmachen und damit einfach helfen: von Herzen Danke!“

Tickets: https://www.homeforchristmas.de/tour

Berlin, 09.11.2023. Zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus erklärt der Kinderschutzbund sich solidarisch mit Jüdinnen und Juden in Israel, Deutschland und weltweit. Jüdische Kinder müssen in Deutschland ohne Angst aufwachsen können.

Am 9. November 1938 brannten in Deutschland Synagogen, Geschäfte von Jüdinnen und Juden wurden überfallen, geplündert, zerstört. Jüdische Menschen wurden erniedrigt, geschlagen, missbraucht und getötet. Das geschah vor aller Augen. Dieser Gewaltausbruch in der Pogromnacht hat insbesondere auch jüdische Kinder und Jugendliche in Angst und Schrecken versetzt.
Heute, am 9. November 2023 und nach zahlreichen antisemitischen Äußerungen, Drohungen und Angriffen der letzten Wochen, stellen jüdische Menschen in Deutschland zu Recht die Frage, ob sie hier sicher sind, ob sie sich auf ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger und den demokratischen Staat verlassen können. Und wieder sind gerade jüdische Kinder und pädagogische Einrichtungen besonders betroffen. Der Weg zur Schule oder das Fußballturnier am Wochenende bereiten den Eltern große Sorgen.
Antisemitismus ist nicht durch Einwanderung nach Deutschland gekommen und daran erinnert alljährlich der 9. November. Antisemitismus bricht sich derzeit in verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und politischen Lagern Bahn.
Kinderschutzbund-Präsidentin Prof. Dr. Sabine Andresen:
„Der Kinderschutzbund stellt sich an die Seite von Jüdinnen und Juden, die auch in Deutschland um die grausam ermordeten Menschen in Israel vom 7. Oktober 2023 trauern und er teilt die große Sorge um das Leben der entführten Geiseln. Diese Menschen, unter ihnen viele Kinder, sind Opfer des terroristischen Überfalls der Hamas. Deren Ziele sind klar: die Zerstörung des Staates Israel, die Vernichtung jüdischen Lebens.
Der Kinderschutzbund ist vor 70 Jahren in der Nachkriegszeit gegründet worden. Eine Phase, in der die große Schuld für die nationalsozialistischen Verbrechen, die in der Deportation und Ermordung von 6 Millionen jüdischen Menschen gipfelte, ausgeblendet und nicht thematisiert wurde.
Heute sind auch die Orts- und Kreisverbände, die Landesverbände und der Bundesverband des Kinderschutzbundes, sind alle seine Mitglieder aufgerufen, nicht nur zuzuschauen, wenn uns Antisemitismus vor Ort und in den öffentlichen Debatten begegnet. Antisemitismus geht uns alle an.“
Der Kinderschutzbund will heute am Gedenktag besonders daran erinnern. Kritik an antisemitischen Äußerungen und Übergriffen ist jedoch an jedem Tag im Jahr nötig. Jeder Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit ist entgegenzutreten. Davon Betroffene benötigen unsere Solidarität, sie benötigen Unterstützung und Beratung. Das gilt im Übrigen auch für muslimische Menschen, die aktuell pauschal verurteilt oder individuell angegriffen werden.

 In ein paar Wochen ist es wieder soweit, es naht die Weihnachtszeit. Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Kinderschutzbund Bad Bramstedt gerne an dem Gemeinschaftsprojekt „Weihnachten unter dem Wunschbaum“. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir bedanken uns bei allen, die daran mitwirken, Kinderaugen an Weihnachten strahlen zu lassen. Dies gilt auch für den Anzeiger, der einen tollen Artikel dazu veröffentlicht hat:

 

Der Kinderschutzbund Bad Bramstedt startet gemeinsam mit dem Verein "Tischlein-deck-dich" den mittlerweile dritten Kurs im Rahmen unseres Projekts zur Förderung gesunder Ernährung von Kindern. Grundschüler:innen der 3. und 4. Klasse können unter Anleitung einer studierten Ökotrophologin am Angebot "Küchenprofis bereiten zu" teilnehmen und erhalten nach Abschluss den bundesweit etablierten ‚Ernährungsführerschein‘. Der Kurs findet mittwochs nachmittags im Rahmen der Offenen Ganztagsschule statt. Jedes Halbjahr wird er an einer anderen Grundschule angeboten. Nach einem erfolgreichen Auftakt an der Maienbeeckschule und einer ebenso erfolgreichen Fortsetzung an der Bahnhofschule wurde diese Woche das erste Mal in der OGS der Storchennestschule gekocht. Der Ernährungsführerschein ist ein etabliertes Konzept zur modernen Ernährungsbildung und soll insbesondere dazu beitragen, dass Kinder sich nachhaltig gesund ernähren. In mehreren lebendig gestalteten Einheiten lernen die Kinder Lebensmittel mit allen Sinnen wahrzunehmen, zuzubereiten und zu genießen. Es geht beim Ernährungsführerschein aber auch um wertschätzendes, umwelt- und klimafreundliches Handeln. Wir wünschen allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ganz viel Spaß!

 Beim Kinderfest im Rahmen der Kinderschutzwochen mit dem Motto "Jedes Kind braucht eine Zukunft" haben wir nicht nur unser Umweltquiz veranstaltet, sondern auch die Kinder und Jugendlichen nach ihren Wünschen für die Zukunft gefragt. Diese konnten auf eine Karte aufgeschrieben oder aufgemalt werden. Je nach Alter waren die Antworten sehr unterschiedlich und reichten von bunten Farbkombinationen bei den Kleinsten über Wünsche für die kurzfristige Zukunft bei jüngeren Kindergartenkindern wie ein eigenes Haustier oder etwas zu Naschen bis hin zu älteren Kindern und Jugendlichen, die Dinge wie Frieden, Gesundheit, mehr Geld in der Familienkasse und mehr Umweltschutz aufschrieben. Wir möchten uns bei allen Kindern und Jugendlichen bedanken, die sich beteiligt haben. Unser Ziel wird es weiterhin sein, eurer Stimme Gehör zu verschaffen und uns dafür einzusetzen, dass ihr eure Zukunft auch nach euren Vorstellungen gestalten könnt.

 Gestern auf dem Kinderfest im Rahmen der Kinderschutzwochen hatten wir jede Menge Spaß und vor allem auch jede Menge Zulauf. Das Motto "Jedes Kind braucht eine Zukunft" hat uns veranlasst, uns mit einem Umweltquiz für Kinder zu beteiligen - aber natürlich durften auch die Eltern mitraten. Wie viel Liter Wasser verbraucht ein Mensch in Deutschland im Durchschnitt am Tag? Welche Schulutensilien sind nicht umweltfreundlich? Kindern eine Zukunft zu geben bedeutet neben vielen anderen Dingen auch, ihnen eine funktionierende Umwelt, einen intakten Planeten zu hinterlassen. Dafür möchten wir sensibilisieren und insbesondere Erwachsene dazu auffordern, mehr für den Umweltschutz zu tun und damit auch den Jüngeren vorzuleben, wie es richtig geht.

Der heutige Weltkindertag ist gleich von zwei Themen geprägt, die besonders in den Vordergrund rücken sollen:


Unser Kinderschutzbund-Bundesverband geht in die Verlängerung seiner Kampagne „Gewalt ist mehr, als du denkst“ und macht auf die Formen und Folgen psychischer Gewalt aufmerksam. Im vergangenen Jahr ging es verstärkt um psychische Gewalt im familiären Umfeld. In diesem und im nächsten Jahr richtet der DKSB den Fokus auf die Institutionen. Sport und Schule sind hierbei zwei elementare Bereiche, in denen Kinder und Jugendliche mit Demütigungen, Diskriminierungen und Drohungen konfrontiert sein können. Mehr dazu erfahrt ihr → HIER
Ganz besonders enttäuscht uns in diesem Zusammenhang die heutige Meldung in der Zeitung, dass der Kreis Segeberg eine Förderschule für besonders schutzbedürftige Kinder in Bad Segeberg und auch die zugehörige Förderschule im Ochsenweg in Bad Bramstedt schließen lassen möchte. Wir haben keinerlei Verständnis dafür, dass die Schwächsten unserer Gesellschaft nun aus Kostengründen einfach sich selbst überlassen werden sollen. Ein von Fachkräftemangel geplagtes und bereits jetzt völlig überfordertes Schulsystem wird diese Kinder und Jugendlichen nicht auffangen können!

Unicef und auch die Kinderschutzwochen des Kreises Segeberg beschäftigen sich mit dem Thema „Jedes Kind braucht eine Zukunft“. Politik und Gesellschaft werden dazu aufgerufen, sich mit Unterstützung der jungen Generation lautstark für die Verwirklichung der Kinderrechte einzusetzen und ihre Bedeutung für eine gute und gerechte Zukunft für alle hervorzuheben! Heute jung zu sein bedeutet, täglich mit Krisen, Unsicherheit und Zukunftssorgen konfrontiert zu sein. Zur Halbzeit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist es deshalb umso wichtiger, das globale Versprechen einzuhalten, kein Kind zurückzulassen.

Wir als Kinderschutzbund Bad Bramstedt werden am Freitag von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr im Rahmen der Kinderschutzwochen am Kinderfest auf der Schlosswiese teilnehmen. Ein spannendes Umweltquiz und tolle Preise erwarten euch! Wir freuen uns auf euren Besuch bei uns.

Der Kinderschutzbund Bad Bramstedt hat gemeinsam mit dem Verein "Tischlein-deck-dich" im letzten Jahr ein Projekt zur Förderung gesunder Ernährung von Kindern gestartet. Grundschüler:innen der 3. und 4. Klasse können unter Anleitung einer professionellen Ernährungsberaterin im Rahmen der schulischen Nachmittagsbetreuung am Kurs "Küchenprofis bereiten zu" teilnehmen und erhalten nach Abschluss den Ernährungsführerschein. Nach dem ersten erfolgreichen Kurs an der Grundschule Maienbeeck hat nun auch bei der Grundschule am Bahnhof das Abschluss-Kochen stattgefunden. Die Schüler:innen können stolz auf ihre kulinarischen Leistungen sein und wir hoffen, dass die neu erworbenen Kochkenntnisse einen festen Platz im Familienalltag finden.

Auf den Kinderschutztagen 2023 in Berlin wurde unser neuer Bundesvorstand gewählt – Herzlichen Glückwunsch an Prof. Dr. Sabine Andresen (Präsidentin), Nezahat Baradari (Vizepräsidentin),  Joachim Türk (Vizepräsident), Rolf Himmelsbach (Schatzmeister), Prof. Beate Naake (Schriftführerin), Yvonne Bauer (Beisitzerin) und Heidi Schmieding (Beisitzerin).

Prof. Dr. Sabine Andresen war von 2011 bis gestern Vizepräsidentin des Kinderschutzbundes. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten als Kindheits- und Familienforscherin an der Goethe-Universität Frankfurt gehören Kinderarmut und Ungleichheit, sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen und deren Aufarbeitung, Generationengerechtigkeit und (Bildungs-)Übergänge in Kindheit und Jugend. Ihr zentrales Anliegen ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen: Kinder und Jugendliche müssen sich darauf verlassen können, dass sie gehört, gesehen und beteiligt werden. Dies ist insbesondere in Krisen entscheidend, was sich aus ihrer Sicht besonders während der Pandemie gezeigt hat. Als Präsidentin möchte sie, zusammen mit dem Bundesvorstand und der Bundesgeschäftsstelle, einen wegweisenden kinderpolitischen Beitrag leisten. 
Wir wünschen dem neuen Vorstand für seine künftige Arbeit alles Gute! 


Wir waren auf der Freibaderöffnung und die Kinder und Jugendlichen konnten beim Glücksrad tolle Preise gewinnen. Trotz guter Laune und bestem Wetter möchten wir aber auch ernste Themen in den Fokus nehmen und auf unsere wichtige Kampagne aufmerksam machen:

#NiemalsGewalt gegen Kinder!


"Aus dir wird nie etwas." Ist gar nicht so gemeint?
"Wer nicht hören will, muss fühlen." Ist doch bloß ein Spruch?
Sätze wie diese hören Kinder jeden Tag. Sie verharmlosen Gewalt und machen eine weitverbreitete Haltung gegenüber Kindern deutlich. Was vielen nicht bewusst ist: Worte können Spuren hinterlassen. Ständige Drohungen, Erniedrigungen – auch das ist Gewalt.
Die verschiedenen Formen von Gewalt lassen sich nicht immer eindeutig voneinander abgrenzen – häufig treten sie gemeinsam auf:
Psychische Misshandlung, Körperliche Misshandlung, Sexualisierte Gewalt und Vernachlässigung.
Noch viel zu häufig bleibt alltägliche Gewalt unsichtbar oder unwidersprochen. Sie wird toleriert, als Privatsache oder als „gar nicht so schlimm" abgetan. Um Gewalt gegen Kinder zu beenden, muss die Gemeinschaft es als Daueraufgabe ansehen, sie niemals hinzunehmen.
Mit der Kampagne #NiemalsGewalt wollen wir zur Prävention und Sensibilisierung beitragen. Denn es bedarf mehr Aufklärung über das Ausmaß von Gewalt gegen Kinder, ihre Formen und ihre Folgen. Das Bewusstsein muss geschärft werden, dass auch weniger sichtbare Formen von Gewalt, wie psychische Misshandlung, schwerwiegende Folgen haben können.
Durch Beschimpfungen wie "Versager" werden unzählige Kinder weltweit tagtäglich erniedrigt und gedemütigt. Sie werden innerhalb der Familie bloßgestellt – oder bei Konflikten einfach niedergebrüllt. Dies alles ist psychische Gewalt.
Wir alle müssen aufmerksam sein und dafür sorgen, dass betroffene Kinder Hilfe erhalten. Das ist Aufgabe unserer gesamten Gesellschaft und bedeutet, dass wir Kindern und Jugendlichen zuhören und sie ernst nehmen, wenn sie von Gewalt zu Hause, in der Schule oder der Kita erzählen. Und dass wir uns Hilfe holen und darüber reden, wenn wir uns Sorgen um ein Kind machen oder glauben, dass es möglicherweise Gewalt erfährt. Dies ist ein erster wichtiger Schritt.
Nehmen Sie Kinder und Jugendliche ernst!

Viel Sonnenschein, ein buntes Nest, 

das wünschen wir zum Osterfest.

Kindergrundsicherung: Auf Zeit spielen können wir uns für arme Kinder nicht leisten!

Zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses und den fehlenden Signalen bezüglich der baldigen Einführung einer Kindergrundsicherung äußert sich Irene Johns, Landesvorsitzende Kinderschutzbund Schleswig-Holstein:
„Wir sind erschüttert, dass stundenlang über Autobahnen und Co. diskutiert wird – das Thema Kindergrundsicherung und Kinderarmut aber offensichtlich keine Priorität für die Koalition hat. Kein Wort über Kinder und ihre Familien – dabei können arme Kinder nicht länger warten. Da hilft es auch nicht, dass Bundeskanzler Scholz um Geduld bittet und von Reformstau spricht. Es ist schlicht eine Frage politischer Prioritäten – auf Zeit spielen können wir uns für arme Kinder nicht leisten!
In der letzten Legislatur ist die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz gescheitert. Das war ein überaus deprimierendes Signal für Kinder und ihre Familien. Wir appellieren an alle Verantwortlichen, es diesmal besser zu machen: Eine Kindergrundsicherung, die den Namen auch verdient, kann Armut beseitigen – nutzen Sie diese historische Chance!“

Am Samstag konnten wir die ersten Schulranzen aus unserem Projekt "Schulranzenförderung" an zukünftige Schulkinder übergeben. Es war ein toller Nachmittag mit vielen leuchtenden Kinderaugen und wir bedanken uns von Herzen bei unseren Kitas, bei findefuxx und bei Gudruns-Kinderstiftung so wie bei allen anderen fleißigen Spender:innen, die das möglich gemacht haben.

So viel Freude wir an diesem Tag auch sehen durften, so traurig ist es dennoch, dass Chancengleichheit nach wie vor nicht gerecht in Deutschland verteilt ist. Erst heute hat unter anderem unsere Vorsitzende des DKSB-Landesverbandes, Irene Johns, in einem Interview über zu hohe Schulkosten gesprochen und echte Lernmittelfreiheit gefordert. Für wahre Bildungsgerechtigkeit müssen alle Lernmittel für alle Kinder kostenfrei sein! 

Berlin, 22.02.2023. Zu den Äußerungen von Finanzminister Lindner gegenüber dem Nachrichtenportal t-online zur Frage eines fehlenden Konzepts der Kindergrundsicherung und anderen, erklärt Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes:
„Die Äußerungen von Finanzminister Lindner sind ein Ausweis völliger Ahnungslosigkeit. Seit 14 Jahren liegt ein ausgereiftes Konzept für die Kindergrundsicherung vor, das mehrfach begutachtet und modifiziert wurde und an dem ich persönlich mitgewirkt habe.“
„Die Kinderarmut in Deutschland ist ausdrücklich nicht durch Zuwanderung gestiegen. Die Ursache für die gestiegene Kinderarmut liegt in dem stark gewachsenen working-poor-Bereich begründet. Arme Kinder leben in der Mehrzahl bei Eltern, die erwerbstätig sind und deren Erwerbseinkommen nicht ausreicht, um eine Familie zu ernähren.“
„Die Einführung einer Kindergrundsicherung ist kein Wunsch an den Weihnachtsmann, sondern eine notwendige Maßnahme, um würdevolles Aufwachsen und Chancengerechtigkeit von Kindern zu sichern. Die stark steigende Kinderarmut gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland, denn arme Kinder haben im Bildungssystem kaum eine Chance. Das ist durch zahlreiche Studien belegt. Die Kinderarmut von gestern, ist der Fachkräftemangel von heute. Ich kann mir nicht erklären, wie ein Finanzminister der FDP vor diesen Tatsachen die Augen verschließen kann.“


Vielen Dank an Herrn Straehler-Pohl für diesen tollen Artikel über unsere wichtigsten Projekte in 2023

Jedes Jahr in der Adventszeit organisiert der Kinderschutzbund Bad Bramstedt gemeinsam mit den Bad Bramstedter Grundschulen die Aktion „Süßes für die Tafel“. Die Eltern der Grundschüler:innen werden gebeten, Süßigkeiten zu spenden für Kinder (und auch Erwachsene), die ihren Weihnachtsteller aus finanziellen Gründen leider nicht selber füllen können. Das Naschwerk wird vom Kinderschutzbund an den Schulen eingesammelt und anschließend der Bad Bramstedter Tafel übergeben. Von hier wird es dann rechtzeitig weiter verteilt und sorgt so während der Feiertage für zufrieden lächelnde Schoko-Münder, die zur Weihnachtszeit einfach bei jeder Familie dazu gehören. Auch in diesem Jahr bedankt sich der Kinderschutzbund herzlich bei allen Beteiligten, die so fleissig und erfolgreich bei dieser Aktion geholfen haben. 


Nachdem bereits alle Zettel der Aktion "Weihnachten unter dem Wunschbaum" gepflückt wurden, möchten wir darüber hinaus dafür sorgen, dass nicht nur ein Geschenk unter dem Baum, sondern auch genug zu Essen auf dem Teller liegt.
Darum möchten wir dafür werben, einen Spendenzettel bei famila vom Baum zu pflücken oder auch ohne Zettel Geld für --> Stichwort: "Lebensmittelgutscheine" zu spenden, die wir dann an genau die Familien mit Kindern weiter geben, die einen solchen benötigen. Wir wünschen uns von Herzen, dass es trotz der vielen Krisen für ALLE ein schönes Weihnachtsfest wird. Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Unsere Landweg Apotheke in Bad Bramstedt sammelt zur Adventszeit Spenden für unsere Kinderschutzbund-Projekte. Für jede Spende ab 2€ gibt es sogar einen weihnachtlichen kleinen Stern. Wir freuen uns über jede Unterstützung und bedanken uns bei der Landweg Apotheke für diese tolle Aktion.

 Vielen Dank an den Anzeiger für diesen gelungenen Artikel:

 

Kampagne gegen psychische Gewalt an Kindern zum Weltkindertag am 20.09.

"Gewalt ist mehr, als Du denkst"

 
Wir alle haben eine recht klare Vorstellung, was körperliche Gewalt ist. Ein Kind mit dem Stock zu verprügeln, war zu früheren Zeiten üblich, heute ist das für uns unvorstellbar. Die berühmte Ohrfeige, der sogenannte „Klaps auf den Po“ werden dagegen noch praktiziert und als „da ist mir die Hand ausgerutscht“ verharmlost. Immerhin: Das schlechte Gewissen meldet sich. Für die oben genannte Sätze, für psychische Gewalt gibt es allerdings kaum ein Bewusstsein. Dabei sind herabwürdigende Erziehungshandlungen, demütigende Äußerungen und Anschreien auch Gewalthandlungen gegen Kinder mit massiven Langzeitfolgen.

Was ist psychische Gewalt?

Psychische Gewalt meint ein wiederholtes Verhalten aufseiten der Erwachsenen beziehungsweise der Bezugspersonen, das dem Kind gegenüber eine feindliche oder abweisende Haltung zum Ausdruck bringt. Damit wird dem Kind das Gefühl gegeben, wertlos zu sein. Die psychologischen Grundbedürfnisse des Kindes werden nicht erfüllt und es wird vermittelt: Du bist wertlos, ungeliebt und unerwünscht. Da psychische Gewalt keine körperlich sichtbaren Spuren hinterlässt, ist sie viel schwerer feststellbar. Der Kinderschutzbund möchte mit seiner Kampagne „Gewalt ist mehr als Du denkst“ auf diese Gewaltform aufmerksam machen. Wir wollen zum Nachdenken darüber anregen, mit welcher Haltung vielerorts Kindern begegnet wird.

Mehr dazu finden Sie auf: www.dksb.de

 

Traurig nehmen wir Abschied von unserem 2. Vorsitzenden

Hans-Werner Park

Ein gutes Herz am rechten Fleck hat aufgehört zu schlagen. Hans-Werner war ein feiner Kerl und lieber Freund, der immer hilfsbereit zur Seite stand, wo er gebraucht wurde. Wir werden seine humorvolle Art sehr vermissen und ihn immer in guter Erinnerung behalten.

 

Der Kinderschutzbund Bad Bramstedt startet gemeinsam mit dem Verein "Tischlein-deck-dich" ein Projekt zur Förderung gesunder Ernährung von Kindern. Grundschüler:innen ab der 3. Klasse können unter Anleitung einer professionellen Ernährungsberaterin - zunächst nur an der Maienbeeckschule - am Nachmittagskurs "Küchenprofis bereiten zu" teilnehmen und erhalten nach Abschluss den Ernährungsführerschein. Der Kurs findet mittwochs in der Zeit von 15 - 17 Uhr statt, die Kosten betragen insgesamt 12 Euro. Auch Kinder, die nicht die Betreuung besuchen, können teilnehmen. Anmeldeschluss ist der 31.08., die Schüler:innen haben ein entsprechendes Formular mit nach Hause bekommen. Wir freuen uns auf viele angehende Küchenprofis.

 

Einschulung in Bad Bramstedt: 

Kinderschutzbund hilft mit neuen Schulranzen 


Bad Bramstedt. Am Mittwoch, den 17. August findet in Bad Bramstedt die Einschulung statt. Weit mehr als 200 Erstklässler:innen werden an diesem Tag stolz mit ihrem neuen Schulranzen zum ersten Mal die Schule besuchen. Damit dieses Ereignis für jedes Kind ein freudiges wird, hat der Kinderschutzbund Bad Bramstedt auch in diesem Jahr sein Projekt „Schulranzenförderung“ fortgesetzt und insgesamt 19 Familien geholfen, für die ein neuer und qualitativ guter Schulranzen ansonsten unerschwinglich gewesen wäre. 

Gleiches gilt für die Kinder und Jugendlichen, die dieses Jahr auf Grund des Kriegsgeschehens in ihrem Heimatland zu uns gekommen sind. Hier konnte der Kinderschutzbund bis jetzt 13 Schulranzen und 22 Schulrucksäcke übergeben. 

Ein chancengleicher und vorbehaltloser Start ins Schulleben sind dem Kinderschutzbund und seinen Projektpartner:innen sehr wichtig. Allen Kindern soll echte Teilhabe ermöglicht werden und insbesondere jeder „Erstie“ soll motiviert und mit leuchtenden Augen in seinen ersten Unterricht gehen. 

Besonderer Dank gebührt den örtlichen Kindertagesstätten, Gudruns-Kinder-Stiftung, dem lokalen Schreibwarengeschäft findefuxx sowie weiteren privaten Spender:innen. Alle wünschen den angehenden Schulkindern einen tollen Start in diesen nächsten wichtigen Lebensabschnitt. 

Übergabe von Schulranzengutscheinen von unserer Schatzmeisterin Ingrid Schuldt (rechts) an die stellv. Leitung der Kita Wühlmäuse Frau Jane Kämpf

 

Jedes Jahr müssen Rettungskräfte Kinder vor dem Hitzetod retten, weil Eltern sie alleine im Auto zurücklassen. Dabei können schon 15 Minuten pralle Sonne im geschlossenen Auto lebensgefährlich sein.


Einen ganzen Artikel zu dem Thema vom SWR findet Ihr:

 

Ob am Strand, in den Bergen oder im Garten: Viele Eltern teilen ihre schönsten Urlaubsmomente mit den Kindern in sozialen Netzwerken.
Sicherheitsexperten wie z. B. der Verein "Deutschland Sicher im Netz" raten dringend und grundsätzlich davon ab.
Wenn Ihr Fotos Eurer Kinder trotzdem ins Netz stellen möchtet, beachtet folgende Punkte als Kompromiss:
#ZDF #WISO #Kinderfoto

Viele Weitere Infos und Tipps findet Ihr:

Kinderschutzbund fordert mehr Datenspeicherung im Netz

(Artikel von Selina Marx, WDR)

Nach dem Missbrauchskomplex von Wermelskirchen fordert der deutsche Kinderschutzbund mehr Möglichkeiten zur Datensicherung im Internet.

Der deutsche Kinderschutzbund will, dass bestimmte Daten im Internet länger gespeichert werden können. Konkret sollen IP-Adressen bis zu 4 Wochen gesichert werden dürfen, wenn es einen Anfangsverdacht für Pädo-Kriminalität gibt. Dazu gehört beispielsweise die Weitergabe von Videos die sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen. Mit einer solchen Speicherung hätte der Missbrauchskomplex von Wermelskirchen eventuell verhindert werden können, sagte Joachim Türk, Vorstandsmitglied des Kinderschutzbundes, am Freitag.
"Fast jeder Akt an sexualisierter Gewalt gegen Kinder hat eine digitale Komponente", erklärte Türk. Denn meistens würden die Taten dokumentiert und digital ausgetauscht. "Wir können das nicht bekämpfen ohne im Internet aktiv zu sein". Daher begrüßt der Kinderschutzbund viele Vorschläge eines aktuellen Plans der EU-Kommission zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch, besonders das anlasslose Scannen von Material auf Servern. 

Den vollständigen Artikel des WDR findet ihr

Herbst-Ferienfreizeiten für Kids und Teens aus Schleswig-Holstein für nur 49,- EUR pro Kind und Woche

- Ein gefördertes Projekt des Sozialministeriums Schleswig-Holstein -

 
Kinder und Jugendliche trafen die Einschränkungen der Corona-Pandemie hart. Nun können Kinder und Jugendliche in den Herbst-Ferien wieder zusammen kommen, Gemeinschaft erleben und draußen an der frischen Luft aktiv sein.
 
Um diese sozialen Erlebnisse der Kinder und Jugendlichen zu fördern haben die Jugendherbergen in Schleswig-Holstein neue Ferienfreizeiten für den Herbst ins Leben gerufen. Vom Funsports Camp bis zur Abenteuer-Akademie können Kinder aus Schleswig-Holstein zu einem sehr kostengünstigen Preis von 49,- EUR pro Woche einmalige Ferien in DJH-Jugendherbergen erleben.
 
Die Jugendherbergen freuen sich als außerschulischer Lernort Teil des Projektes sein zu dürfen!
Mehr Infos zu den einzelnen Programmen & direkt buchbar unter:

-->  www.jugendherberge.de/ferien-fuer-sh

In schwierigen Zeiten füreinander da sein


Die Bad Bramstedter Tafel kann jede Hilfe gut gebrauchen. Insbesondere seit Beginn des Ukraine-Krieges hat sich unter anderem durch die Inflation auch die Zahl der Kund:innen stark erhöht. Gleichzeitig sind Spenden zurück gegangen. Der Kinderschutzbund Bad Bramstedt möchte vor allem Familien mit Kindern helfen und hat der Tafel dementsprechend Nahrungsmittel vorbei gebracht. Scheuen auch Sie sich nicht, einen wertvollen und wichtigen Beitrag zu leisten.
Mehr erfahren Sie hier
--> https://www.tafel-bb.de/index.php/de/so-koennen-sie-helfen

 

Unterstützung für Kinder auf der Flucht

Schwerin, 12.05.2022. Nur zwei Flugstunden von Berlin entfernt werden Männer, Frauen und Kinder grausam getötet, rollen Panzer, explodieren Bomben und harren Frauen, Männer und Kinder in Kellern und Bunkern aus. Die Schwächsten der Gesellschaft sind am schwersten betroffen. Mehr als vier Millionen Kinder sind auf der Flucht.

Der Kinderschutzbund verabschiedet deshalb auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung die Resolution „Unterstützung für Kinder auf der Flucht“.
 
Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes:
 
„Kinder gehören zu den verletzlichsten Mitgliedern unserer Gesellschaft, sie brauchen deshalb besonderen Schutz und unsere Fürsorge. Geflüchtete Kinder müssen deshalb schnell einen festen und verlässlichen Rahmen erhalten, dazu gehören angemessener Wohnraum ebenso wie der Schul- und Kitabesuch. Sie haben ein Recht auf gesellschaftliche Teilhabe. Es muss also sichergestellt sein, dass auch geflüchtete Kinder Zugang zu Hilfs- und Beratungsangeboten sowie Freizeitangeboten erhalten. Insbesondere für Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge muss die Registrierung höchste Priorität haben: Nur die Kinder, von denen der Staat weiß, kann er mit Hilfsangeboten unterstützen. Nur so können sie auch vor der Gefahr des Menschenhandels geschützt werden.“
 
Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Schirmherrin der Kinderschutztage 2022: 
 
„Es ist entsetzlich, Tag für Tag mit ansehen zu müssen, wie Frauen und Kinder unter unmenschlichen Umständen fliehen müssen. Es ist uns ein Herzensanliegen, den Geflüchteten humanitär zu helfen. Dafür haben wir hier in Mecklenburg-Vorpommern ein umfangreiches Hilfspaket für dieses und nächstes in Höhe von 320 Millionen Euro geschnürt. Die Geflüchteten, insbesondere die Kinder brauchen unsere Hilfe und unsere Mitmenschlichkeit. Dafür stehen wir hier in unserem Bundesland.“ 


Kinder haben Armut und Gewalt nicht gewählt, darum macht der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein Landtagswahlkampf für Kinder & Jugendliche 


„Kinder dürfen nicht wählen. Daher macht der Kinderschutzbund mit seinen 28 Orts- und Kreisverbänden Wahlkampf für die Interessen, Belange und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen im Land“, erklärt die DKSB-SH-Landesvorsitzende Irene Johns, „denn Kinder würden weder ein Leben in Armut noch Gewalt wählen.“ 

 „Wir sehen tagtäglich, dass der Stellenwert von Kindern und Jugendlichen nicht so ist, wie er sein sollte. Dabei müssen gerade jetzt, nach zwei Jahren Belastungen durch die Corona-Pandemie, die Bekämpfung von Kinderarmut, Maßnahmen gegen Gewalt jeder Form sowie eine ernsthafte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen vorangetrieben werden. Um das deutlich zu machen, standen wir am Tag der gewaltfreien Erziehung auf dem Bleeck und gaben Kindern und Jugendlichen eine starke Stimme“, erklärt Karin Steffen, Vorsitzende des Ortsvereins Bad Bramstedt.

„Sicher ist“, so Irene Johns vom Landesverband, „dass kein Kind in armen Verhältnissen oder mit Gewalt aufwachsen will. Aber kein Kind kann wählen. Wir – die Wählerinnen und Wähler – entscheiden darüber, ob Kinder Opfer von Umständen sind, die sie selbst nicht zu verantworten haben.“

Dementsprechend fordert der Kinderschutzbund: 


1.) deutlich mehr Mut und ein viel zügigeres Tempo bei der Bekämpfung von Kinderarmut, denn Kinder haben Armut nicht gewählt.

2.) einen stärkeren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor körperlicher, sexueller, seelischer Gewalt und Vernachlässigung, denn Kinder haben Gewalt nicht gewählt.

3.) weitaus mehr Entschlossenheit bei der tatkräftigen Umsetzung von Beteiligung und Kinderrechten.

Auszüge aus den Wahlprogrammen der Parteien zu den Punkten 1-3 finden Sie
--> HIER

Nach Rücksprache mit dem Flüchtlingskoordinator der Stadt, Herrn Matar, hat der Kinderschutzbund Bad Bramstedt seine jährliche Schulranzen-Förderung erweitert und gemeinsam mit findefuxx und Gudruns-Kinderstiftung Schulranzen und Schulrucksäcke organisiert und finanziert, die ukrainischen Schüler:innen kurzfristig zur Verfügung gestellt wurden. Wir freuen uns, dass wir hier helfen können und wünschen unseren neuen Mitbürger:innen -wie hier an der Grundschule am Bahnhof- einen guten Start in das deutsche Schulleben.

Neuer Spielplatz für die Kita Wühlmäuse in Bad Bramstedt

In diesen Tagen können sich die Kinder der Kita Wühlmäuse in Bad Bramstedt über ein ganz besonderes „Geschenk“ freuen: Ihr neuer Spielplatz wird eingeweiht und zum Spielen frei gegeben. Schon seit 3 Wochen gucken die Kleinen sehnsüchtig durch die Fenster auf die tollen neuen Spielgeräte. Doch die Fundamente müssen erst fest werden, bevor die Kinder die Geräte erstürmen und bespielen dürfen. Und nun endlich ist es so weit!

Ein Spielhäuschen, eine 3-teilige Küchenzeile und als Highlight eine Wasserspielanlage ergänzen die vorhandenen Spielgeräte wie Klettergerüst und Schaukel. Die Erweiterung war dringend notwendig, berichtet die Leiterin der Einrichtung Katja Seime, da die Kita in den letzten 2,5 Jahren kräftig gewachsen ist und nunmehr 90 Kindern eine qualifizierte Tagesbetreuung bietet.
Silvia Neeth, Geschäftsführerin der DKSB Segeberg gGmbh führt aus: „Die Realisierung konnte durch die großzügige Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ über 20.000 € erfolgen. Darüber hinaus hat der Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Bad Bramstedt die Wasserleitung für das Wasserspiel spendiert.“ Nun heißt es „Wasser marsch!“ in Bad Bramstedt. „Uns liegt als ehemaligem Träger die Kita Wühlmäuse noch immer sehr am Herzen und wir freuen uns, dieses für die Kinder so wertvolle Projekt unterstützen zu können“, ergänzt Ingrid Schuldt vom Kinderschutzbund OV Bad Bramstedt. „Da war die Entscheidung schnell gefällt, als die Bitte von Frau Neeth an uns herangetragen wurde.“ Die Kita-Kinder hatten als Dankeschön einen tollen Osterhasen gebastelt und ein Bild ihres Spielplatzes gemalt, die den Vertreterinnen des Ortsverbandes überreicht wurden.

Auch die Stadt Bad Bramstedt leistet einen nennenswerten Beitrag und stellt die fehlenden Mittel zur Verfügung. Dazu gehört insbesondere ein großes Sonnensegel als Schattenspender, damit der Spaß auch im Sommer stattfinden kann. 


Heute vor 30 Jahren:
Die UN-Kinderrechtskonvention trat am 5. April 1992 in Deutschland in Kraft.
Und trotzdem noch viel zu tun für die #Kinderrechte in Deutschland!
#Kinderschutz #KinderrechteinsGrundgesetz #LobbyfürKinder 


Der Internationale Tag gegen Rassismus wird jährlich am 21. März begangen und wurde 1966 von den Vereinten Nationen ausgerufen. 
Anlass war der sechste Jahrestag des Massakers von Sharpeville durch Einheiten der South African Police in Sharpeville in Südafrika, damals Apartheidsstaat Südafrikanische Union, am 21. März 1960.

Seit 1979 finden zu dieser Zeit jährlich auch die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Das Angebot für Schleswig-Holstein findest du  -->HIER.


 Kinder kommen ohne Vorurteile auf die Welt, sie gehen bewertungsfrei auf andere Kinder und Erwachsene zu, sind neugierig und orientieren sich an den Dingen um sich herum. Beim Heranwachsen erlernen sie jedoch schon früh, dass unsere Gesellschaft zwischen Menschen unterscheidet. Wer dazugehört und wer nicht dazugehört. Das können Merkmale wie Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Religion oder die Familienform sein. Sie entscheiden noch immer über die Chancengleichheit von Kindern.

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus 2021 hatte Kinderschutzbund-Vizepräsidentin Ekin Deligöz mit ihren Gästen darüber gesprochen, was es braucht, um Kinder zu stärken. Den Podcast dazu findest du -->HIER.

Letzte Woche hatte die Stadt Bad Bramstedt spontan zu einer Spendenaktion für ukrainische Flüchtlinge aufgerufen. Auch der Kinderschutzbund Bad Bramstedt hat gerne seinen Teil zu dieser Gemeinschaftsaktion beigetragen und Hilfsgüter für Babys und Kleinkinder zusammengestellt. Wir hoffen auf ein baldiges Ende dieses furchtbaren Krieges und werden selbstverständlich auch zukünftig helfen und unterstützen, wo wir können.  


Krieg in der Ukraine: 

Kinderschutzbund fordert gute Vorbereitung 

auf Aufnahme von Kindern


Berlin, 02.03.2022. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ist eine Zäsur in der Europäischen Nachkriegsgeschichte. Besonders besorgniserregend sind die Meldungen des Beschusses von Wohngebieten, Schulen und Kindergärten. Der Kinderschutzbund verurteilt diese Verbrechen von Präsident Putin.
Viele Menschen, insbesondere Frauen und Kinder, suchen nun Schutz in den europäischen Nachbarländern. Die ersten Kinderheime in der Ukraine werden bereits evakuiert.
 
„Es darf nicht sein, dass Kinder und ihre Familien an den EU-Außengrenzen in der Kälte ausharren müssen. Ich begrüße deshalb ausdrücklich die schnelle Einigung der europäischen Innenminister und Innenministerinnen auf die unbürokratische Aufnahme geflüchteter Menschen aus der Ukraine in der Europäischen Union“, so Kinderschutzbundpräsident Heinz Hilgers.

Geflüchtete Kinder sind in besonderem Maße schutzbedürftig. Der Kinderschutzbund fordert deshalb Bund, alle Länder und Kommunen auf, jetzt besondere Vorkehrungen für die Aufnahme von Familien und unbegleiteten Kindern und Jugendlichen zu treffen. Dazu gehören insbesondere:

- kindgerechte Unterbringung von Familien in eigenen Wohneinheiten mit eigenen sanitären Anlagen und Küchen sowie Freizeit- und Gemeinschaftsräumen für Kinder zum Spielen und Lernen

- sozialpädagogische Begleitung für Familien

- mehr Vormünder für unbegleitete Flüchtlingskinder entsprechend der EU-Aufnahmerichtlinie durch Schulung zu qualifizieren und zu begleiten.

Kinderschutzbundpräsident Hilgers: „Niemand kann bisher absehen, wie lange der Krieg andauern wird. Der Kinderschutzbund und seine ehrenamtlich und hauptamtlich engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen aber bereit, geflüchtete Kinder und ihre Familien willkommen zu heißen, sie in ihre Betreuungseinrichtungen aufzunehmen, in ihre Freizeit- und Beratungsangebote einzubeziehen und sozialpädagogisch zu begleiten.“

 

Pandemie: 

Einfach mal die Perspektive wechseln!

Nummer gegen Kummer ist für Kinder, Jugendliche und Eltern erreichbar

Zwei Jahre Corona-Pandemie und immer neue Belastungen für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien hinterlassen Unsicherheit und manchmal auch Angst. In manchen Familien ist es dadurch zu Konflikten gekommen, anderen Familien gelang es, als Familie zusammenzurücken. Weil oft passende Gesprächspartner*innen im eigenen Umfeld fehlten, gab und gibt es erheblichen Redebedarf an den Beratungstelefonen. Die Anzahl der Gespräche am Elterntelefon ist seit der Corona-Pandemie über 60 Prozent gestiegen und auch Kinder und Jugendliche nehmen die verschiedenen Angebote häufig wahr. „Es freut uns sehr, dass sich Kinder, Jugendliche und auch Eltern in der konkreten Krisensituation scheinbar früh Rat und Hilfe holen“, sagt Matthias Hoffmann, Koordinator der Landesarbeitsgemeinschaft Nummer gegen Kummer.

„Wenn anrufende Eltern am Elterntelefon reflektieren, wie sie mit vorangegangenen Krisen oder schwierigen Phasen im persönlichen Umfeld umgegangen sind, werden sie sich ihrer individuellen Stärken bewusst. Mit diesem Bewusstsein gelingt es vielen, sich auf genau diese Stärken zu fokussieren“, erklärt Stephanie Wohlers, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes Stormarn (Träger Kinder- und Jugendtelefon Standort Bargteheide sowie Elterntelefon Bad Oldesloe). „Für jeden einzelnen ist es nicht immer einfach, sich dem allgemeinen ‚Das Ende der Belastungsfähigkeit ist erreicht‘ nicht anzuschließen. Wir appellieren an Eltern, die Perspektive zu wechseln und sich auf ihre eigenen Ressourcen zu besinnen“, so Stephanie Wohlers weiter. „Eltern können das und wem das alleine nicht gelingt, für den sind wir da – entweder an der Nummer gegen Kummer oder auch in den verschiedenen Beratungsstellen des Kinderschutzbundes“, ergänzt Matthias Hoffmann.

Das Elterntelefon ist montags bis freitags durchgehend von 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags auch bis 19 Uhr, unter der kostenfreien Telefonnummer
0800 111 0 550
zu erreichen.

Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Telefonnummer
116 111
montags bis sonnabends von 14 bis 20 Uhr für die jungen Menschen da.


 

Unsere ganz klare Podcast - Empfehlung vom Bayrischen Rundfunk:
 
RADIOWISSEN

Kinder haben Rechte - Die Geschichte der Kinderrechte

Spielen statt arbeiten, lernen dürfen, vor Gewalt geschützt sein: Kinderrechte waren lange nicht selbstverständlich. Bis zur UN-Kinderrechtskonvention war es ein weiter Weg: Erst nach und nach wurde Kinderarbeit im 19. Jahrhundert eingeschränkt und das Recht auf Bildung verankert. Ein Streifzug durch die Geschichte. 


Der Kinderschutzbund SH fordert den Einsatz von Schulgesundheitskräften

Beim heutigen Fachgespräch im Bildungsausschuss zu dem Antrag „Mehr Gesundheit im Schulalltag fördern“[1] ist auch der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein vertreten. „Es wird Zeit, dass sich des Themas jetzt endlich angenommen wird“, so die DKSB LV SH - Vorsitzende Irene Johns. „Seit langem weisen wir auf die nur unzureichend geregelte Gesundheitsversorgung schleswig-holsteinischer Schüler*innen hin – und jetzt in Zeiten von Corona werden die Herausforderungen in Sachen Gesundheit für Schulen noch um einiges größer. Daher fordern wir schnellstmöglich die flächendeckende Einführung von Schulgesundheitsfachkräften, um die Basis für eine generelle Versorgungssicherheit für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte zu schaffen. Dabei geht es nicht nur um die medizinische Erstversorgung, für die bisher meistens Schulsekretariatskräfte herangezogen werden, sondern auch um eine beständige Gesundheitsförderung, Prävention und Inklusion zum Beispiel von chronisch an Diabetes oder Asthma erkrankten Kindern“, erläutert Irene Johns und verweist auf den Erfolg entsprechender Modellprojekte in Flensburg sowie in anderen Bundesländern wie Brandenburg, Hessen Rheinland-Pfalz oder Bremen. 

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